Entspannter im sozialen Umfeld
Umgang mit anderen

fear

Soziale Ängste finden sich nach aktuellen wissenschaftlichen Studien bei 13,3 Prozent der Bevölkerung.

Soziale Ängste treten oft in Leistungssituationen oder Kontaktsituationen auf:

Lupe Mündliche Prüfungen
Lupe Essen und Trinken in der Öffentlichkeit
Lupe Betreten eines Raumes, in dem andere sind
Lupe Benutzung öffentlicher Toiletten
Lupe Reden und Schreiben in der Öffentlichkeit
Lupe Kontakt mit dem anderen Geschlecht
Lupe Besuch von Feiern, Konferenzen und Versammlungen
Lupe Unterhaltung mit einer/m Fremden
Lupe Kontakt mit einer Autoritätsperson
Lupe etc.

Soziale Ängste sind die häufigste Angststörung und die dritthäufigste psychische Störung nach Depression und Alkoholabhängigkeit. Das erste Auftreten ist meist (75 Prozent) schon in der Pubertät, der Verlauf ist meist chronisch (durchschnittliche Dauer 20 Jahre), psychotherapeutische Hilfe wird durchschnittlich nach 18 Jahren in Anspruch genommen. Dabei nutzen nur ca. 5 % Prozent der Betroffenen eine ambulante Psychotherapie. Soziale Ängste sind ein verbreiteter Risikofaktor für die Erzeugung weiterer psychischer Störungen (vor allem Depression und Sucht). Damit sind soziale Ängste ein sehr ernst zu nehmendes Problem neben dem Verlust an Lebensqualität und verpassten Chancen. Auch andere Ängste und Phobien (Spinnen, Höhe, enge Räume etc.) können uns das Leben ganz schön schwer machen. Panikattacken führen häufig zu gefühlter Hilflosigkeit.

Die Behandlung sozialer Ängste kann in Einzel- oder Gruppentherapie erfolgen. Oft sind Gruppentherapien sehr wirkungsvoll, da Lern- und Motivationsprozesse durch andere Teilnehmer sehr nützlich sind. Phobien und Panikattacken werden eher in Einzeltherapien bearbeitet.